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A7-Raststätte Lutterberg weiht Flüssigerdgas-Zapfsäule ein

 

An der A7-Raststätte Lutterberg wurde eine Flüssigerdgas-Zapfsäule eingeweiht. Zudem gab es Infos zum Gewerbepark, der dort entstehen soll.

Lutterberg – Zwei „grüne Projekte“ hat die 24-Autohof GmbH vor Kurzem am Standort Lutterberg (Gemeinde Staufenberg) eingeweiht. Gemeinsam mit dem Bonner Energieversorger Knauber wurde eine LNG-Tankstelle (Liquefied Natural Gas, Übersetzung etwa: Flüssigerdgas) auf dem Autohof in A7-Nähe errichtet. Diese soll eine umweltfreundliche Alternative zur Betankung des Schwerlastverkehrs darstellen. „Unsere 24-Autohöfe sehen sich als Vorreiter für zukunftsweisende Mobilität“, sagt Jessica Ruscheinsky, Geschäftsführerin von 24-Autohöfe, bei der Eröffnungsfeier. Im Vergleich zu Diesel habe LNG geringere Auswirkungen auf das Klima und verursache weniger Schadstoffe wie Stick- und Schwefeloxide oder Feinstaub.

Staufenberg: LNG-Zapfanlage am Rasthof Lutterberg

In Zukunft könne die Tankstelle außerdem ohne größere Umstände auf Biogas umgestellt werden, da die Infrastruktur bereits vorhanden sei. Wann genau dies der Fall sein wird, kann Jessica Ruscheinsky aktuell noch nicht sagen. Bei der Betankung mit LNG sei jedoch besondere Vorsicht geboten: Das Gas wird, um flüssig gelagert werden zu können, auf minus 162 Grad heruntergekühlt. Die Kraftfahrer müssen zur Betankung spezielle Schutzkleidung sowie ein Schutzschild vor dem Gesicht tragen. Entzündbar sei das Gas jedoch nicht, so die Verantwortlichen.

Ein weiteres Projekt, das Jessica Ruscheinsky und ihr Team einweihten, ist die sogenannte Greenbox. Dies ist eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Dafür hat sich die Autohof-Gesellschaft mit dem Berliner Unternehmen Greenbox Mobile Energy zusammengetan. Die Greenbox funktioniere für den Nutzer wie eine reguläre Schnellladesäule, mit dem Unterschied, dass sie netzunabhängig sei. Dies sei durch eine Art portable Batterie möglich, die mithilfe eines Solarparks aufgeladen wird. Zurück auf der Raststätte wird sie in die Ladesäule eingesetzt und gibt den Strom an die zu ladenden Fahrzeuge ab. „Wir wollen keine Netze ersetzen, sondern sie so entlasten“, erklärt Henning Heppner, Geschäftsführer von Greenbox Mobile Energy.

Detailplanung zum Businesspark Lutterberg läuft

Bereits vor dreieinhalb Jahren habe man den größten Elektropark Europas auf der Raststätte Lutterberg gebaut, so Daniel Weber von 24-Autohöfe. Der Fokus liege klar auf grüner Mobilität. „Bereits heute bieten wir eine alternative Antriebsform für Lkw und eine neue Variante für E-Mobilität“, sagt Weber weiter. Jessica Ruscheinsky betont, dass 24-Autohöfe noch weitere Pläne für die Raststätte Lutterberg habe. In den nächsten Jahren solle eine zweistellige Millionensumme in den Standort investiert werden. Eines dieser Zukunftsprojekte sei der Businesspark für kleine und mittlere Gewerbebetriebe, der in der Nähe des Rasthofes entstehen soll. Der fünfeinhalb Hektar große Gewerbepark befinde sich derzeit in der Detailplanung. Viele Betriebe sollen bereits ihr Interesse bekundet haben.

Ebenfalls ist eine sogenannte Power-Swap-Station für die Zukunft geplant. An der Station könne bei Elektrofahrzeugen der komplette Akku getauscht werden, anstelle des herkömmlichen Ladevorgangs der Batterie. Auch beim Thema Wasserstoff befinde man sich laut Ruscheinsky bereits in konkreten Gesprächen. (Celine Kühn)

 

Zum Originalartikel: https://www.hna.de/lokales/hann-muenden/staufenberg-a7-raststaette-lutterberg-weiht-fluessigerdgas-zapfsaeule-ein-92586472.html


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