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Chefs schuften in der Nachtschicht – und ziehen nach „Undercover Boss“ eindeutiges Fazit

 

Chefs schuften in der Nachtschicht – und ziehen nach „Undercover Boss“ eindeutiges Fazit

Die Chefs der 24-Autohofgruppe, zwei Geschwister, nahmen bei der RTL-Sendung „Undercover Boss“ teil – und schlüpften in die Rolle ihrer Angestellten.  

23.07.2026

Regensburg – Die RTL-Sendung „Undercover Boss“, ein Format, das ursprünglich aus Großbritannien kommt, erfreut sich bei deutschen TV-Zuschauern großer Beliebtheit. Millionen Menschen schalten jeden Montagabend ein, um zu sehen, wie Chefs und Vorstände zu einfachen Angestellten ihrer Unternehmen werden, um die Perspektive ihrer Belegschaft einzunehmen. Anfang Juli lief eine Folge, in der zwei Mitglieder der Geschäftsleitung einer bayerischen Firma im Mittelpunkt standen.

„Ungefiltert und ohne Sonderbehandlung“ – Chefs werden zu Mitarbeitern

In einer Pressemitteilung berichtet die Regensburger 24-Autohofgruppe, wie es Daniel und Roxanne Ruscheinsky, Mitglieder der Geschäftsleitung, erging, als sie für eine Woche zu einfachen Angestellten an der Basis wurden. „Keine Statistik kann vermitteln, wie es sich anfühlt, eine komplette Nachtschicht zu arbeiten, hunderte Gäste zu bedienen oder unter Zeitdruck an der Kasse zu stehen. Genau diese Perspektive wollten wir erleben – ungefiltert und ohne Sonderbehandlung“, kommentierte Daniel Ruscheinsky die Motivation hinter der Teilnahme an dem Format.

Roxanne Ruscheinsky war zunächst eher skeptisch, entschied sich aufgrund der „einmaligen Chance“ aber dann auch für die Teilnahme. Auch wegen eines weiteren Aspektes: „Frauen in Führungspositionen sind in Wirtschaftssendungen und der Unternehmensberichterstattung nach wie vor unterrepräsentiert. Wenn wir dazu beitragen können, junge Unternehmerinnen sichtbarer zu machen, freut mich das ebenso“, so die Unternehmerin.

„Jeden Tag Höchstleistungen“: Chefs von ihren Mitarbeitern begeistert

Während des Formats stießen beide Chefs an ihre Grenzen. Daniel Ruscheinsky kämpfte beim Reinigen der Sanitäranlagen im Autohof Lutterberg an der A7. „Kaum war eine Anlage gereinigt, musste praktisch schon wieder von vorne begonnen werden. Täglich nutzen dort mehrere tausend Reisende die Sanitärbereiche“, heißt es dazu in der Pressemitteilung. Seine Schwester dagegen sah sich dem Stress einer Schicht im Subway am 24-Autohof Mühldorf am Inn ausgesetzt, wo Sandwiches im Minutentakt zubereitet werden müssen. „Was uns am meisten beeindruckt hat, war die Selbstverständlichkeit, mit der vor Ort jeden Tag Höchstleistungen erbracht werden“, so ein erstes Fazit der Geschwister.

Besonders beeindruckt hat Roxanne Ruscheinsky die Nachtschicht mit Annita. Die vierfache Mutter arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Nachtschicht. „Mit ihrer direkten Art nahm sie ihre vermeintlich neue Kollegin von Beginn an unter ihre Fittiche – und sparte gleichzeitig nicht mit ehrlichem Feedback“, heißt es in der Pressemitteilung.

Auch abschließend ist das Fazit der beiden Chef-Geschwister ein positives: „Wenn sich die Mitarbeitenden von uns und von unseren Autohofpächtern vor Ort durch die Sendung wertgeschätzt fühlen und sich der ein oder andere TV-Zuschauer danach vorstellen könnte, Teil der 24-Autohöfe zu werden, und wir es gleichzeitig schaffen, die vielfältigen Impulse, die wir erhalten haben, um den Arbeitsalltag weiter zu verbessern, erfolgreich umsetzen zu können, dann hat sich das Experiment wirklich sehr gelohnt.“ (Quelle: Pressestelle 24-Autohöfe, RTL), (fhz)

 

Zum Originalartikel: https://www.merkur.de/bayern/regensburg/nach-undercover-boss-eindeutiges-fazit-chefs-schuften-in-der-nachtschicht-und-ziehen-94406226.html


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