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Rund um die Uhr ein Rastgenuss! 24-Autobahn-Raststätten GmbH im Porträt

 

Rund um die Uhr ein Rastgenuss!

24-Autobahn-Raststätten GmbH im Portrait

Autohöfe haben sich in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer guten Lage und den im Vergleich zu Bundesautobahntankstellen niedrigeren Kraftstoff- und Shoppreisen zu einer beliebten Anlaufstelle für Autofahrerinnen und Autofahrer entwickelt. Zu den erfolgreichsten Unternehmen gehört die 24-Autobahn-Raststätten GmbH mit ihren 15 „24“-Autohof-Standorten in ganz Deutschland. Das Unternehmen ist Mitglied in der Vereinigung deutscher Autohöfe (VEDA) – und seit September 2023 auch im bft.

 

„24 – das steht für 24 Stunden geöffnet, ist leicht zu merken und wiederzuerkennen“, erklärt Daniel Ruscheinsky. Der 38-Jährige ist einer der Geschäftsführer der 24-Autobahn-Raststätten GmbH, die sein Vater bereits 1997 gegründet hat. „Der Name ist wohlüberlegt und dient der Markenbildung. Wir wollen, dass unsere Kundinnen und Kunden sich auch nach ihrem Besuch erinnern können, an welcher Rastanlage sie gehalten haben“, ergänzt der Unternehmer. Doch ein griffiger Name allein reicht natürlich nicht aus, um seit 2007 ohne Unterbrechung von den Lesern des ETM-Verlags zur „Besten Autohofkette Deutschlands“ gewählt zu werden. Gemeinsam mit den wirtschaftlich selbstständigen Betreibern entwickelt das „24“-Team das Konzept permanent weiter.

Wie das Konzept aussieht, erläutert Ruscheinsky beim Interviewtermin am 24-Autohof an der A 94 bei Mühldorf, einem der am stärksten frequentierten Standorte im 15 Autohöfe großen Netz. „Unsere Gebäude haben ein Corporate Design, das wir an allen Stationen umsetzen. Der Kunde kommt nach dem Eintreten in eine Halle, in der ihm die wichtigsten Food-Angebote präsentiert werden. Seitlich befinden sich die Sitzbereiche und auf der anderen Seite gegenüber der große Shop mit dem üblichen Tankstellensortiment sowie Reisebedarf, Lkw-spezifischen Artikeln und einem Bereich mit CI-Produkten“, erklärt der Geschäftsführer.

Trendig und fit unterwegs sein

Das gastronomische Angebot ist vielfältig und wird meist in Selbstbedienung angeboten, aber auch teil- oder zeitweise am Tisch serviert. Es gibt eine Hauptspeisekarte, die die Pächter auf Wunsch um ein typisch regionales Speiseangebot ergänzen können. „Unsere Konzepte heißen Pizza´Z, Burger´Z oder Döner´Z. Letzeres ist auf Initiative von einem unserer sehr rührigen Pächter entstanden", erzählt Ruscheinsky. Zum Konzept gehört außerdem immer ein Subway-Restaurant. Hier zählen die 24-Autohöfe zu den größten Lizenznehmern in Deutschland. Außerdem wird derzeit an zwei Stationen eine Kooperation mit Coffee Fellows getestet. „Gesunde, vegetarische und leicht bekömmliche Speisen haben einen hohen Stellenwert in den 24-Autohöfen und werden deshalb ausgebaut", kündigt der 38-Jährige an.

Sehr wichtig ist mittlerweile auch die kulturelle Komponente an den 24-Autohöfen, um den Aufenthalt für die Gäste unterhaltsamer zu gestalten und die Aufmerksamkeit für die Marke zu erhöhen. In Bad Rappenau an der A6 zwischen Heilbronn und Heidelberg hat das Unternehmen beispielsweise auf fast 3.000 Quadratmetern das „BikiniARTmuseum", das weltweit erste Museum für Bademode und Badekultur, errichtet. Dort finden regelmäßig spannende Sonderausstellungen statt, die danach in die anderen Autohöfe wandern. Aus besonderem Anlass ist im 24-Autohof Leipzig-Flughafen an der A9 das Thema „Flugzeug" gewählt worden. „Wir haben dort sogar ein kleines Flugzeug stehen, das der weltbekannte Künstler Jace veredelt hat. Die Ausstellung selbst ist vom Kunstflugweltmeister Matthias Dolderer kuratiert worden", erzählt Ruscheinsky.

Und auf dem Forecourt? Da arbeitet das Familienunternehmen jeweils mit einem A-Markenpartner (TotalEnergies, Shell, Eni oder Aral) zusammen. Neben den klassischen Kraftstoffsorten finden Kundinnen und Kunden dank zahlreicher Partnerschaften bereits heute ein breites Angebot an alternativen Energieträgern. „Von Anfang an haben wir alle Entwicklungen an alternativen Antriebsstoffen intensiv und in Vorreiterrolle vorangetrieben", berichtet Ruscheinsky. Bei den Schnellladesäulen kooperiert das Unternehmen mit Tesla, Ionity und Allego oder mit der jeweiligen Mineralölgesellschaft. Zudem sind in Zusammenarbeit mit der Baywa, Barmalgas und Knauber bereits LNG-Tankmöglichkeiten und mit Air Liquide eine Wasserstofftankstelle entstanden. Auch mit NIO wurde an verschiedenen Stellen der Bau von Batterietauschanlagen vereinbart und in Mühldorf bereits erstmalig umgesetzt.

„„Die Anbieter der alternativen Energieformen versuchen, ihre Netze effektiv und kostensparend entlang der Autobahn aufzubauen. Dafür wählen sie hauptsächlich Autohöfe aus, weil diese dreimal so effizient sind: Sie können aus beiden Richtungen der Autobahn über die Ausfahrt und zusätzlich noch aus der Region angefahren werden", sagt der Unternehmer. Welche Antriebsform sich in den kommenden zehn Jahren durchsetzen könnte, ist jedoch aus seiner Sicht nicht abzusehen. „Wir als ,24´ stellen uns auf kein nahendes Ende der klassischen Tankstelle ein. Jedoch werden die Literabsätze leicht zurückgehen", prognostiziert Ruscheinsky. Er gehe deshalb von einem parallelen und sich immer stärker aufgefächerten „Tankangebot" aus, das die klassische Tankstelle und die Stromtankstelle mittelfristig in ihrer Mitte hat.

Sichere und ausreichende Parkmöglichkeiten

Eine besondere Zielgruppe an Autohöfen sind natürlich die Lkw-Fahrer, deren Tankbereich strikt von den Zapfsäulen für Pkw getrennt ist. Neben dem gastronomischen Angebot und den stets sauberen Sanitäranlagen ist für diese Kunden vor allem eine sichere Parkmöglichkeit relevant. Auf den beschilderten Autohöfen finden nachts zwischen 80 und 200 Lkw einen Abstellplatz. „Da die Ladungskriminalität in Deutschland seit Jahren stark zunimmt und das Sicherheitsbedürfnis somit einen wachsenden Stellenwert bekommen hat, haben wir zusammen mit der Euro Rastpark-Gruppe ein Lkw-Parkplatzmanagement entwickelt und erfolgreich in den Markt eingeführt", berichtet Ruscheinsky. Wichtigstes Merkmal ist eine vollständige Videoüberwachung. „Die Erfahrung zeigt, dass wir mit diesem Konzept goldrichtig liegen: Die Lkw-Fahrer fahren uns sehr gerne an, die Kriminellen jedoch nicht", ergänzt der Unternehmer.

Austausch etwa über die Themen wie das Sicherheitskonzept auf den Parkplätzen und die Beschilderung auf den Autobahnen findet auch in der Vereinigung deutscher Autohöfe statt, in der neben den 24-Autohöfen auch die Hälfte aller privaten Autohöfe organisiert ist. „Die Politik betont bei jeder Gelegenheit, wie stark sie hinter dem Mittelstand steht, handelt aber selten danach - im Gegenteil. Deshalb unterstützen wir alle, die sich für den Mittelstand und seine Belange einsetzen", betont Ruscheinsky, der sich selbst im Vorstand der VEDA engagiert, und ergänzt: „Wir sehen im bft einen starken Verband mit einer ebenso guten Führung, der nicht nur politisch wertvolle Arbeit für seine zahlreichen Mitglieder leistet." Aus diesem Grund seien die 24-Autohöfe im September 2023 in den bft eingetreten und freuen sich auf die enge Zusammenarbeit.


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